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Color-Management bedarf Erfahrung und technisches Wissen.

Bei jeder Digitalisierung gibt es Abweichungen zum Original.

Das Digitalisieren mit einer Kamera kann mit unterschiedlichsten Einstellungen vorgenommen werden. Dazu kommt noch eine Vielzahl von Lichtsituationen, wie das natürliche Sonnenlicht mit den unterschiedlichsten Farbtemperaturen am Morgen, mittags oder am Abend. Künstliches Licht (Neon, LED usw.) ergibt wiederum eine völlig andere Farbstimmung bei der Digitalisierung.

Die Kamera erzeugt ein RAW-Datenformat, meist im Farbraum sRGB oder AdobeRGB und mit einer Farbtiefe, meist 10, 12, 14, 16 Bit. Nun gibt es nach dem Prozess der Foto-/Filmaufnahme wiederum viele Gestaltungsmöglichkeiten zur Darstellung auf unterschiedlichsten Medien (Druck, Online, Bildschirme, usw.)

Für z.B. den Druckprozess ist es notwendig die vorhandenen Daten in den kleineren, subtraktiven Farbraum mit Cyan, Magenta, Yellow, Black (C, M, Y, K) umzuwandeln. Das Ganze kombiniert mit einem Druckverfahren (Digital, Tiefdruck, Offset usw.) und einem Druckmaterial (Natur, gestrichene Papiere usw.) ergibt viele unterschiedliche Darstellungsmöglichkeiten der Bilddaten.

Für die Darstellung auf Bildschirmen werden die RAW-Dateien unterschiedlich interpretiert und abhängig von der Bildschirmauflösung in einem additiven Farbraum mit Rot, Grün, Blau (RGB) leuchtend additiv dargestellt.

Automatische Umwandlungen über ein Color-Management im Hintergrund sorgen für gleiche Farbergebnisse, egal ob im Druckprozess oder auf dem Bildschirm.

Ohne ein Colormanagement werden Sie unterschiedlichste Farbschwankungen erhalten. Mit einem guten Workflow bekommen Sie ein besseres, einheitliches Erscheinungsbild über sämtliche Medien.

Unsere Mitarbeiter sind von der FOGRA zertifiziert! Die Zertifikate PDF/X Creation, PDF/X Output und Contact Proof Creation helfen schon im Vorfeld vor dem Druck auf dem richtigen Material (Natur, gestrichen) zertifizierte Sicherheit zu erhalten, damit keine falschen Farben reproduziert werden. Ihre Daten werden mit Hilfe eines Colormanagement-Systems auf die jeweilige Druck- (CMYK) bzw. Webdarstellung (RGB) optimal eingestellt. Das zu erwartende Druckergebnis wird auf spezifischen Material (gestrichen, Natur, Kunststoff, usw.) mit Hilfe eines FOGRA-zertifizierten Proofverfahrens simuliert.

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